Wie viel kos­tet eine stan­des­amt­li­che Hoch­zeit?

Die stan­des­amt­li­che Hoch­zeit (in Form der Anmel­dung der Ehe­schlie­ßung) ist die für alle Braut­paare in Deutsch­land die behörd­lich ver­pflich­tende Trau­ung. Wie viel eine stan­des­amt­li­che Hoch­zeit aller­dings kos­tet hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab, denn in ers­ter Linie geht es “nur” darum, dass das Stan­des­amt zunächst die Ehe­vor­aus­set­zun­gen prüft und anschlie­ßend mit Euch die Ehe­schlie­ßung voll­zieht. In der Basis ist die­ser Pro­zess mit unter 100 EUR ver­hält­nis­mä­ßig güns­tig.

Basis­kos­ten, die in jedem Fall anfal­len:

  • Die Prü­fung der Ehe­fä­hig­keit bei der Anmel­dung zur Ehe­schlie­ßung liegt bei 40 bis 60 Euro. Sie unter­schei­det sich von Stadt zu Stadt.
  • Für die Eheur­kunde müsst ihr ca. 10 bis 12 EUR ein­pla­nen. Ebenso für beglau­bigte Kopien.

Kos­ten für Son­der­fälle:

  • Muss aus­län­di­sches Recht beach­tet wer­den kann dies zusätz­lich ein­ma­lig 50 bis 70 EUR kos­ten.
  • Auch eine Auf­ent­halts­be­schei­ni­gung, sofern not­wen­dig, kos­tet 8 bis 12 EUR.
  • Beson­dere Erklä­run­gen zur Namens­füh­rung (z.B. ein Dop­pel­name) kann 18 bis 24 EUR kos­ten.

Optio­nale Kos­ten:

  • Stan­des­äm­ter bie­ten Ehe­schlie­ßun­gen, gegen eine Gebühr, auch außer­halb der nor­ma­len Öff­nungs­zei­ten, an. Sams­tags­ter­mine kön­nen also einen Auf­schlag von 60 bis 150 EUR bedeu­ten.
  • Auch eine Wunsch-Loca­tion kann zu einem Kos­ten­fak­tor wer­den. Häu­fig bie­ten Stan­des­äm­ter, neben dem klas­si­schen Rat­haus, beson­dere Loca­ti­ons wie Schlös­ser, Bur­gen oder Museen an. Nicht sel­ten kos­ten diese Loca­ti­ons aber zusätz­lich 100 EUR oder sogar mehr.
  • Einige Stan­des­äm­ter sind beson­ders pfif­fig und bie­ten zwar eine Online-Ter­min­re­ser­vie­rung an, las­sen sich diese aber eine zusätz­li­che Gebühr kos­ten (15–30 EUR). Man will mei­nen die Beam­ten wol­len unbe­dingt den per­sön­li­chen Kon­takt zu Men­schen, strah­len sie doch häu­fig das Gegen­teil aus. 😉
  • Einige Stan­des­äm­ter ver­mie­ten auch Räume inner­halb der Loca­tion, um anschlie­ßend einen Sekt­emp­fang mit ihren Gäs­ten durch­füh­ren zu kön­nen. Dies kann auch noch­mal Zusatz­kos­ten von 30–100 EUR bedeu­ten.
  • Ein schö­nes Stamm­buch zum Abhef­ten der Unter­la­gen kos­tet ca. 14 bis 30 Euro.
  • Und zuletzt kann man natür­lich auch über ein neues Kleid für die Trau­ung nach­den­ken. Im Stan­des­amt muss es auch nicht zwangs­läu­fig weiß sein.

Natür­lich gibt es noch viele Mög­lich­kei­ten die stan­des­amt­li­che Hoch­zeit zur High­light-Hoch­zeit zu machen und die Kos­ten sind natür­lich nach oben hin unbe­grenzt. Aber es ist eben auch mög­lich die­sen Teil der behörd­li­chen Pflicht­ver­an­stal­tung auf ein Mini­mum zu redu­zie­ren, wenn man zusätz­lich z.B. eine kirch­li­che oder freie Trau­ung plant.

Du siehst — wie viel eine stan­des­amt­li­che Hoch­zeit kos­tet hängt davon ab, wel­che Beson­der­hei­ten ihr wählt. Die ein­fa­che Anmel­dung der Ehe­schlie­ßung mit beglau­big­ter Urkunde ist für unter 100 EUR umsetz­bar. Son­der­fälle oder beson­dere Wün­sche kos­ten einen Auf­schlag. So könnt ihr selbst den Fokus bestim­men und ent­schei­den, wel­che Bedeu­tung die­ser Teil der Hoch­zeit für euch hat und das Bud­get ent­spre­chend ein­tei­len.

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